ra­ce against can­cer 2011 – dem Re­gen zum Trotz ein vol­ler Er­folg Don­n­er­grol­len und Re­gen­mas­sen konn­ten der zwei­ten Aus­ga­be der Cha­ri­ty-Rad­tour ra­ce against can­cer nichts an­ha­ben. Sie ist ein vol­ler Er­folg. Ins­ge­s­amt 160 Fah­re­rin­nen und Fah­rer, dar­un­ter zahl­rei­che Pro­mi­nen­te, fah­ren seit heu­te Mor­gen mit ih­ren Ve­los die al­te Tre­mo­la-Pass­stras­se auf den Gotthard hin­auf und wie­der hin­un­ter. Dies al­les, für ei­nen gu­ten Zweck: Ge­gen Krebs und für Be­trof­fe­ne – ganz nach dem Mot­to «ne­ver gi­ve up!». 

«Der Tag hat übel be­gon­nen, aber wir freu­en uns, dass das Wet­ter sich jetzt zum Gu­ten ge­wen­det hat», sagt Ja­kob Pass­weg, Präsi­dent der Krebs­li­ga Schweiz, und tritt zum zwei­ten Mal in die Pe­da­le Rich­tung Mot­to Bar­to­la, der Zwi­sche­ne­tap­pe auf dem Weg zur Passhöhe. Mar­kus Aer­ni, Pro­jekt­lei­ter des Events, hat­te die St­re­cke am Mor­gen nur bis dort­hin frei­ge­ge­ben, weil es Ge­wit­ter und Schneefälle ver­hin­der­ten, die al­te Tre­mo­la auf den Gotthard ri­si­ko­f­rei zu be­fah­ren. «Die Si­cher­heit und Ge­sund­heit al­ler Teil­neh­men­den geht vor», so Aer­ni. Der Stim­mung vor Ort tat das kei­nen Ab­bruch. Schon am Mit­tag brach die Son­ne durch die Wol­ken. Die 160 Fah­re­rin­nen und Fah­rer konn­ten nun al­le Ser­pen­ti­nen steil den Berg hin­auf bis auf 2100 Me­ter über Meer ge­nies­sen. Statt Re­gen tropf­te nun der Schweiss. Wie oft die Fah­re­rin­nen und Fah­rer aus So­li­da­rität mit Krebs­be­trof­fe­nen den be­schwer­li­chen Weg über die al­te Pass­stras­se bis heu­te Abend noch be­zwin­gen wer­den, konn­ten die Meis­ten von ih­nen zu die­ser Zeit noch nicht abschätzen. So häufig als möglich war für al­le Eh­ren­sa­che.

Heinz Frei und Ari­el­la Kaes­lin ma­chen Be­trof­fe­nen Mut

Auch pro­mi­nen­te Schwei­ze­rin­nen und Schwei­zer setz­ten sich ein im Kampf ge­gen Krebs und mach­ten mit ih­rer Leis­tung Be­trof­fe­nen Mut. «Ich bin trotz des nicht so schönen Wet­ters zwei mal hoch­ge­fah­ren. Sch­liess­lich geht es um ei­nen gu­ten Zweck. Ein En­ga­ge­ment, das sich lohnt», sagt Ari­el­la Kaes­lin. Heinz Frei, Be­hin­der­tens­port­ler des Jah­res 2009, kann da nur beipf­lich­ten. «Es ist ein An­lass der Freu­de ma­chen und vor al­lem die Men­schen ver­bin­den soll. Das Sport­li­che ist nur ein Teil des Gan­zen, der an­de­re Teil ist ge­nau so wich­tig».

Auch Wan­de­rer sind Un­ter­wegs ge­gen Krebs

Nicht nur auf den Ve­los, auch zu Fuss wur­de heu­te ein Zei­chen der So­li­da­rität ge­setzt. Rund 60 Krebs­be­trof­fe­ne, ih­re An­gehöri­gen und Freun­de so­wie wei­te­re en­ga­gier­te Männer und Frau­en mach­ten sich auf den Weg, um auf dem al­ten Säum­erpfad ent­lang der Tre­mo­la den ge­mein­sa­men Auf­s­tieg zu ge­nies­sen. Mit da­bei zum Bei­spiel Lei­te­rin Co­rin­ne Gros­s­e­le Ger­ber, mit 20 Per­so­nen aus ih­rer Krebss­port­grup­pe Af­fol­tern a.A.: «Wir freu­en uns über die­sen An­lass und ma­chen bei die­ser Her­aus­for­de­rung ger­ne mit. Wir wan­dern so lan­ge wir Lust ha­ben und so weit wir können».

Das ra­ce against can­cer in Fak­ten

Da­tum: 27. Au­gust 2011, von 9 bis 19 Uhr
St­re­cke: Rund­tour Ai­ro­lo – Gotthard­pass (via Tre­mo­la)
Di­s­tanz: 25 Ki­lo­me­ter
Höhen­dif­fe­renz: 947 Me­ter
Mot­to: «ne­ver gi­ve up!»
Start­geld Bi­ke­tour:
-   Ein­zel­per­son pri­vat 2500.-
-   Teams pri­vat (3-6 Fah­rer) 5000.-
-   Ein­zel­per­son Fir­ma 5000.-
-   Team Fir­ma (3-6 Fah­rer) 10`000.- Start­geld
Wan­de­rung:
-   kei­nes, frei­wil­li­ge Spen­de möglich

Mehr In­for­ma­tio­nen zum ra­ce against can­cer un­ter:
in­fo@­can­cer­ra­ce.ch, Tel. 032 392 19 19